Die 4 wichtigsten Gründe warum man morgens sein selbst gebautes Doppelbett als erstes machen sollte

Wer morgens aus dem Haus geht will seine Wohnung so verlassen, dass er oder sie abends keine große Arbeit mehr hat. Eine der wichtigsten Arbeiten dabei ist kurioser Weise das Bett zu machen. Doch kurios ist es dann am Ende doch nicht, denn schließlich verbringen wir fast ein Drittel des Tages darin und wollen uns am Abend entspannt fallen lassen. Grund genug also sich einmal anschauen, was alles zu tun ist, damit du abends vollkommen entspannt in die Federn fallen kannst.

#1 Die Bettwäsche und das Bett regelmäßig lüften

Vielleicht fehlt unter der Woche dazu die Zeit, aber es ist enorm wichtig das Bett regelmäßig zu lüften. Der Grund dafür ist einfach, denn wir teilen unser Bett mit Millionen von Milben. Diese bevorzugen ganz besonders feuchte und warme Bedingungen. Um hier allerdings anfällig für diverse Allergien zu werden, allen voran die Hausstauballergie, solltest du darauf achten das Bett austrocknen zu lassen. Das Lüften sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus der Decke, dem Kissen und natürlich der Matratze entweichen kann. Gleichzeitig kühlt das Lüften und sorgt so ein weniger gutes Klima für die Milben.

Ein selbstgebautes Doppelbett ist natürlich ein ganz besonderes Highlight im Schlafzimmer. Unser Bett POOFEN bietet dir und euch ein tolles Projekt zum selber bauen. Zudem ist das Bett besonders auf einen effizienten Stauraum ausgelegt, wo du beispielsweise Bettwäsche und Laken verstauen kann. Gerade hier ist sehr wichtig die Bestandteile regelmäßig zu lüften, zu waschen und zu reinigen. Wer lange etwas von seinem DIY-Projekt haben möchte, sollte die Pflege hier nicht zu kurz kommen lassen.

Das ordentlich gemachte Bett ist zweifelsfrei schön anzusehen, aber über einen zu langen Zeitraum ist dies destruktiv. Schließlich wird das warm-feuchte Klima durch das Abdecken mit der Decke oder sogar einer Tagesdecke konserviert, so dass die Milben die bestmöglichen Bedingungen für ihre Fortpflanzung vorfinden. Also, unbedingt vermeiden und regelmäßig lüften!

#2 Kissen und Decken ausschütteln

Egal ob Synthetik, Daunen oder andere Materialien: Decken und Kissen werden durch den Druck unseres Körpers immer weiter zusammengequetscht. Die mikroskopisch kleinen Wesen stört das nicht, denn schließlich ist für sie noch genug Raum vorhanden. Vor allem konservieren solch engen Räumen die Temperaturen und Feuchtigkeit und lassen zudem nur sehr wenig Luftzirkulation zu. Die wäre aber dringend notwendig um die Wärme und Feuchtigkeit abzubauen.

Du solltest also am besten täglich sowohl das oder die Kissen sowie die Decke kräftig ausschütteln. Dabei musst du nicht zwingend Frau Holle spielen und diese aus dem Fenster schütteln. Es ist schon vollkommen ausreichend sie in der Wohnung aus- und aufzuschütteln. Sehr schnell wirst du merken, dass das Volumen zurückkehrt und sowohl die Decke als auch das Kissen größer wirken. So gewährleistet du, dass das feucht-warme Klima sich abkühlen kann und weniger Feuchtigkeit in der Füllung enthalten ist.

#3 Waschen, trocknen, falten, legen

Die regelmäßige, tägliche Pflege der Bettwäsche sorgt dafür, dass sich während der Nutzung so wenig unerwünschte Gäste ansiedeln wie möglich. Milben zu vermeiden ist schlichtweg unmöglich, aber das Ausmaß kannst du jederzeit beeinflussen. Gleichzeitig kann dein selbstgebautes Doppeltbett durch die sich aufgestaute Feuchtigkeit auch selbst Schaden nehmen, was du natürlich unbedingt vermeiden solltest. Neben dem täglichen Ausschütteln und dem Lüften solltest du auch einmal pro Woche die Bettwäsche abziehen. Dieser Vorgang lässt sich übrigens super mit dem Lüften kombinieren. Durch den fehlenden Wäschebezug kann die Feuchtigkeit und Wärme noch besser entwichen.

Die Bettwäsche solltest du übrigens richtig heiße waschen. Ab einer Temperatur von 60 Grad werden die Milben vernichtet beziehungsweise ausgewaschen. So verbleiben sie im Sieb der Waschmaschine und kehren nicht zurück in euer Doppelbett. Prüfe aber bitte vorher unbedingt das Label in deiner Bettwäsche, bis zu welcher Temperatur der Waschgang erlaubt ist. Speziell bei exotischen Stoffen oder Färbungen ist eine zu hohe Temperatur schädlich für den Stoff.

Frisch gewaschene Bettwäsche solltest du unbedingt sauber falten und im Schrank ablegen. Das kann beim Bettlaken natürlich schwierig sein, aber die Bezüge sollten sauber gefaltet werden. Warum? Je weniger Luft zwischen den Bahnen ist, desto weniger kann sich dort sammeln. Ein Lebensraum für die Milben kann nicht entstehen. Mal ganz davon ab, dass faltenfrei auch deutlich besser aussieht.

#4 Die Matratze wöchentlich wenden

Natürlich spielt auch die Unterlage im Bett eine Rolle. Darauf liegst du ja schließlich acht Stunden pro Nacht, so dass sie auch entsprechend Feuchtigkeit und Wärme aufnimmt. Sofern möglich kannst du die Matratze auch lüften, indem du sie aus dem Bettkasten nimmst und einige Zeit stehen lässt. Alternativ dazu kannst du sie einfach wenden. So wird die feuchtere Seite nach unten ins Lattenrost gedreht und kann dort an der Luft trocknen.

Übrigens haben die heutigen, modernen Matratzen auch Schonbezüge. Diese kannst du gleichermaßen abziehen und waschen. Einmal im Quartal ist dabei eine gute Frequenz, wenn du die Matratze wöchentlich oder alle zwei Wochen im Bettkasten wendest. Schau dir vor dem Waschgang aber bitte unbedingt die Waschhinweise an. Auch solltest du nicht alles in den Trockner geben. Das Material zieht sich unter Umständen durch Wärme im Trockner zusammen. Unter Umständen kann dies dazu führen, dass der Bezug danach nur noch sehr schwer auf die Matratze passt.

Wenig Arbeit mit einem gesunden Erlebnis

Auch wenn es im ersten Moment nach viel Arbeit klingt, so ist der Aufwand doch vergleichsweise gering. Besonders mit ein wenig Routine in der Hausarbeit geht dies sehr leicht von der Hand. Macht es euch beispielsweise zur Gewohnheit jeden Morgen nach dem Aufstehen die Bettdecken und Kissen über einen Stuhl zu hängen. Seid ihr im Bad fertig, könnt ihr alles sauber zusammenlegen und das Bett machen. So gibt es jeden Morgen eine kurze Lüftung.

Am Wochenende ist dann beispielsweise der Samstag der auserkorene Tag. Dort wird dann einmal das Bett abgezogen, gewaschen und neu bezogen. Vermutlich verursacht das den größten Aufwand, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass ihr in der kommenden Nacht und Woche ein frisches Bett habt. Durch das tägliche Lüften konserviert ihr den frischen Zustand ein wenig. Vor allem aber sorgt ihr für ein gesundes und angenehmes Schlafklima, da von vorne herein die Belastung durch Milben eingedämmt wird. Wenn du dir den Aufwand dann einmal der Zeit nach hoch rechnest ist er verschwindend gering. Das sollte dir deine und eure Gesundheit in jedem Fall wert sein.


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